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′markt intern′ warnt: „Bundeskartellamt leistet Sterbehilfe für den Fachhandel“

Wettbewerbsrecht wird zur Überlebensfrage für mittelständische Händler
Düsseldorf, 03.02.2014. Fachhandel und Markenhersteller ächzen unter dem Joch einer mittelstands- und gesellschaftsfeindlichen Auslegung des deutschen und europäischen Wettbewerbsrechts durch das Bundeskartellamt. Das berichtet aktuell der Düsseldorfer Brancheninformationsdienstverlag ′markt intern′. Im Visier der Bonner Bundesbehörde: Markenhersteller, die durch ihre Vertriebsvereinbarungen versuchen, den Mehraufwand, den Facheinzelhändler in ihren Ladengeschäften im Vergleich etwa zum Onlinehandel beitreiben, entsprechend zu honorieren. So ist es einleuchtend, dass es den Herstellern gestattet sein sollte, dem Fachhandel den Beratungsaufwand, die Schulungskosten, Kosten für Vorführgeräte etc. zu vergüten. Doch das Bundeskartellamt sieht das anders und machte jüngst beispielsweise dem Unternehmen Bosch-Siemens-Haushaltsgeräte (BSH) einen groben Strich durch seine Vertriebsverträge, die Vorteile für stationäre Fachhändler vorsahen. Die Liste der Hersteller, die wegen einer Vertriebsvereinbarung mit dem Fachhandel ins Visier der Wettbewerbshüter gerieten ist lang, und für den mittelständisch geprägten und inhabergeführten Fachhandel entwickelt sich das Wettbewerbsrecht mehr und mehr zur Überlebensfrage. Die gesamtgesellschaftliche Bedeutung dieser Frage ist dabei evident: Mit jedem Fachhändler verschwinden Ausbildungs- und sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, Sponsoren und Förderer von Kultur- und Vereinsleben in den Kommunen. Zugleich steigt die Zahl der leerstehenden Ladengeschäfte, und die Verödung der Innenstädte schreitet voran. Zu Recht fragte daher jüngst der Frechener Fachgroßhändler Brömmelhaupt: Wann aber wird das Bundeskartellamt tätig, „wenn dreistellige Millionenverluste in Kauf genommen werden, um Marktanteile zu gewinnen“ wie etwa im Fall der Media-Saturn-Holding. „...Oder wenn Riesenverluste bei Rekordumsätzen geplant werden, um eine Verdrängung von Wettbewerbern zu betreiben“, wie das Beispiel Amazon zeige. Im aktuellen Fall Bosch-Siemens-Haushaltsgeräte entzündete sich der Streit mit dem Bundeskartellamt vor allem an der Frage der Behandlung sogenannter Hybridhändler, d. h. Händlern, die im Ladengeschäft und online verkaufen. Da die BSH den stationären Vertriebspartnern höhere Rabatte zugestand als dem Onlinehandel, stand die BSH vor dem Problem, die jeweiligen Umsatzanteile bei Hybridhändlern schätzen zu müssen. Eine Praxis, die vom Bundeskartellamt moniert wurde. Mitte Dezember letzten Jahres hat die BSH nun ihre Händler über das künftige, vom Kartellamt gebilligte Verfahren informiert. Künftig können On- und Offlinehändler grundsätzlich gleich hohe Rabatte erzielen. Die Kriterien für beide Vertriebswege, beispielsweise hinsichtlich der Qualität der Ausstellung bzw. Online-Präsentation, werden weitgehend angepasst. Aus Sicht von ′markt intern′ eine absurde Regelung, die nichts mehr mit fairem Wettbewerb zu tun hat, da sie die Kostenvorteile des Onlinehandels völlig außer Acht lässt. 'markt intern'-Elektro-Fachhandel Chefredakteur René Efler erklärt die grundsätzliche Bedeutung und Signalwirkung des vorliegenden Falls: „Laut Bundeskartellamt handelt es sich bei der anteiligen Höhe der Online-Umsätze am Gesamtumsatz der Hybridhändler um ein 'Geschäftsgeheimnis', das einem Hersteller zunächst einmal nicht detailliert mitgeteilt werden muss. Das wiederum hat aber zur Folge, dass der Hersteller vor zwei Alternativen steht: Entweder er stellt beide Vertriebskanäle nahezu gleich gut, oder nahezu gleich schlecht. Die erste Option hätte dazu geführt, dass Onlinehändlern Rabatte für Leistungen gewährt würden, die sie gar nicht erbringen. Verständlicherweise ist diese Lösung wirtschaftlich nicht praktikabel und kann auch von 'markt intern' nur abgelehnt werden! Die jetzt bis zur Entwicklung eines neuen, wasserdichten Konzepts von der BSH gewählte zweite Option allerdings hat zur Folge, dass der stationäre Fachhandel dank Bundeskartellamt und dank der eingeknickten BSH nur noch mit Brotkrümeln abgespeist wird, die Beratungsaufwand, Schulungskosten, Ladenbau, Ladenmiete gar nicht abdecken können. Das Resultat ist ein eklatanter Wettbewerbsnachteil ausgerechnet für diejenigen Marktteilnehmer, die sich für Marken, für Wertschöpfung und Endkonsumenten so engagiert einsetzen wie sonst niemand. Wer den Service-Gedanken lebt, der zahlt als Händler im Zweifel drauf. Es ist sehr bedauerlich, dass der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, sich auf keinen konstruktiven Dialog einlässt, wohlwissend damit Geschäftsaufgaben im stationären Facheinzelhandel zu provozieren und mittelständische Existenzen zu vernichten. Das ist Sterbehilfe für den Fachhandel.“

 
Der Fachhandel für Unterhaltungselektronik bewertet die Leistungen des Großhandels regelmäßig bei Europas größtem Brancheninformationsdient ‚markt intern‘. Durch regelmäßige Spitzenplätze hat sich die Firma Brömmelhaupt das Prädikat Langzeitbester erworben. Die Großhändler werden nach folgenden Kriterien im Leistungsspiegel bewertet:
  • Fachhandelsausrichtung / Einhaltung der Vertriebswege
  • Förderung fachhandelsorientierter Hersteller
  • Lagerhaltung / Sortimentspolitik
  • Liefergeschwindigkeit
  • Preispolitik
  • Händlerbetreuung
  • Weiterbildung / Fördermaßnahmen
  • Aktivitäten pro Fachhandel

Brömmelhaupt: Bastion des serviceorientierten Fachhändlers

Mitte Oktober war es wieder soweit. Großhändler Brömmelhaupt mit Hauptsitz Frechen bei Köln lud zur traditionellen Hausmesse. Bei einem wunderschönen Cappuccino, gebrüht aus einem Nivona-Kaffeevollautomaten, erläuterte Juniorchef Robert Drosdek in einem zur „Mobilen Lounge“ umgerüsteten AirStreamer die Philosophie des Familienunternehmens: "Brömmelhaupt ist einer der wenigen Fachgroßhändler für Braune und Weiße Ware, der ausschließlich den stationären Fachhandel bedient. Diese Fachhandelsexklusivität wissen unsere Kunden zu schätzen. Der Langzeitbeste der Unterhaltungselektronik hat auch in der Weißen Ware seine Stärken deutlich ausgebaut. Dies betrifft die Breite und Tiefe des Sortiments, Know-how und Kunden-Betreuung, Aktivitäten für den Fachhandel wie Seminare, Werbemaßnahmen, Dienstleistungsangebote etc.“ In dieses Gedankengut passt auch ideal das diesjährige Veranstaltungsmotto: „Nur wer brennt, kann auch andere entzünden.“ Insbesondere brennt Brömmelhaupt mehr denn je für die Weiße Ware. Bei vielen Fachhändlern und telering-Mitgliedern hat Brömmelhaupt mit seinem ersten Unternehmertag „Weißen Welten“ Mitte April dieses Jahres das Pflänzchen Elektrohausgeräte tief verwurzelt. So schwört Martin Witte, Inhaber Radio Brubach aus Koblenz, auf seinen Großhändler mit den Worten: „Dank der Firma Brömmelhaupt und der telering Einkaufsgruppe, haben wir 2010 die "Weiße Ware" fest in unser Verkaufssortiment eingebunden. Die Kunden haben diesen Sektor wegen Beratung und Servicedienstleitungen (Liefer- u. Einbauservice) gerne angenommen. Daher ist die "Weiße Ware" bis heute zu einem festen Standbein für die Firma geworden.“ Über 500 Händler – und zwar ausschließlich stationäre Fachhändler – haben sich durch die Hausmesse von Brömmelhaupt „entzünden“ lassen. Anstecken ließen sie sich von den Themen Lifestyle und Wellness, Energieeffizienz sowie Vernetzung und setzten darüber hinaus auf hochwertige und spannensichere Geräte. Sehr gut an kam auch die telering-Hompagekonzeption MARKENKLIQ und das Dienstleistungsangebot wie Heimnetzwerker, Strom, 5-Jahres-Garantie (Garantie for You), Wertgarantie an. Von Industrieseite hörte man das Kompliment: „Beste WW-Messe in der Geschichte der Firma Brömmelhaupt“. Und Fachhändler Björn Schmitz aus Viersen zog das Fazit: "Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue auf die Brömmelhaupt Hausmesse in der Sporthalle Frechen-Königsdorf. Auch in diesem Jahr von meiner Seite Respekt und Lob für die tollen Stände, Smart TV und Vernetzung, Neuheiten Elektro Groß -und Kleingeräte, alle Zusatzdienste und sehr angenehme und informationsbereite Ansprechpartner der Industrie, sowie dem Hause Brömmelhaupt - bitte weiter so !!!!!"

 
Die Firma Brömmelhaupt nimmt in Ihren Schreiben zum Jahreswechsel an Fachhandelskunden, Lieferanten und Journalisten der Fachpresse zu vertriebspolitischen Themen Stellung und positioniert sich eindeutig zum stationären Fachhandel.
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